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Rotary historisch


 

 
 

Gründung einer Gemeinschaft

1905

Am 23. Februar beruft der Anwalt Paul P. Harris in Zimmer 711 des Unity Building in Chicago das erste Rotary-Treffen ein. Seine Idee: ein Club, der Fachleute verschiedener Berufszweige zusammenbringt. Teil nehmen Gustavus Loehr, Hiram Shorey und Silvester Schiele. Das Treffen bildet die Grundlage für den weltweit ersten Service-Club: den Rotary Club Chicago.

1907

Der Rotary Club Chicago setzt sein erstes Gemeindienst-Projekt um. Auf einem durch den Club einberufenen Treffen verschiedener Bürgerorganisationen wird ein Ausschuss zur Errichtung von Bedürfnisanstalten bzw. öffentlichen Toiletten einberufen, wodurch die Hygienesituation in der Stadt verbessert werden soll.

„Genau wie meine Clubfreunde hatte ich gelernt, mich darauf zu konzentrieren, zu geben anstatt zu nehmen“, schrieb Paul Harris später in seinem Buch This Rotarian Age.

1908

Als zweiter Club erhält der Rotary Club San Francisco am 12. November seine Gründungsurkunde. Am Charter-Bankett nehmen die Gründungsmitglieder Homer Wood, Chester H. Woolsey und Roy R. Rogers teil. Die Clubmitglieder wählen Wood, der später als der Vater von Rotary an der Pazifikküste bekannt wird, zum Präsidenten.

1910

Die National Association of Rotary Clubs of America trifft sich vom 15.-17. August zu ihrem ersten Kongress im Congress Hotel in Chicago. Es nehmen sechzig Mitglieder teil. Die Rotarier wählen Gründer Paul Harris zum Präsidenten der Organisation. Rotary gehören zu diesem Zeitpunkt 16 Clubs und über 1.000 Mitglieder aus verschiedenen Teilen der Vereinigten Staaten an.

1911

Im Januar veröffentlicht Rotary erstmalig The National Rotarian (später The Rotarian ). Herausgeber ist Chesley Perry. Das zwölfseitige Magazin enthält einen von Paul Harris verfassten Aufsatz über das Ziel der Rotary Clubs, Ankündigungen zu neu gegründeten Clubs und weitere Clubnachrichten.

Rotary wird eine internationale Organisation

1912

Der erste offizielle Rotary Club außerhalb der Vereinigten Staaten wird gegründet. Der Rotary Club Winnipeg (Manitoba, Kanada) erhält am 13. April, zwei Jahre nach seinem ersten Clubtreffen, seine Gründungsurkunde. In Europa ist der Rotary Club London der erste Club, der eine Gründungsurkunde überreicht bekommt. Rotary ändert seinen Namen hin zu International Association of Rotary Clubs, um auch auf seine aus dem Ausland hinzugekommenen Mitglieder hinzuweisen.

Mit freundlicher Genehmigung des Rotary Clubs Winnipeg.

1914

Rotary Clubs in Großbritannien und Irland gründen die British Association of Rotary Clubs. Erster Präsident wird R.W. Pentland. Auf seinem internationalen Kongress erkennt Rotary die britische Vereinigung mit ihren 1.128 Mitgliedern offiziell als Teil der Organisation an.

1916

In Havanna, Kuba, wird der erste Rotary Club in einem nicht englischsprachigen Land gegründet. Gründungsdatum des Clubs, der mit 22 Mitgliedern startet, ist der 29. April. Zu den Projekten bei denen sich der Club engagiert, zählen die Planung der Stadt und 1917 die Einführung von Verkehrsgesetzen.

1917

RI Präsident Arch C. Klumph schlägt vor, einen Stiftungsfonds einzurichten, “um Gutes in der Welt zu tun.“ Die erste Spende an den Fonds, in Höhe von 26,50 USD, kommt vom Rotary Club Kansas City, Missouri, USA. Der Fonds bildet den Grundstein für die Rotary Foundation, einer gemeinnützigen, philanthropischen Einrichtung zur Unterstützung von Rotary International.

1918

Der US-amerikanische Rotarier Ancil Brown gründet den Allied Rotary Club of France in Paris. Das erste Treffen des Clubs findet am 23. August im Hotel Continental statt. Als erster Präsident lädt Brown US-amerikanische Rotarier in den Club ein, die aufgrund des Krieges in Paris stationiert sind.

Der Rotary Club Montevideo, Uruguay, wird der erste Rotary Club südlich des Äquators.

1919

Die erste Internationale Versammlung findet im März in Chicago statt. Am 1. Juni erkennt Rotary mit dem Rotary Club Manila, Philippinen den ersten asiatischen Club an. Am 17. Juli wird als erster Rotary Club Chinas der Rotary Club Shanghai gegründet.

1921

In York, England wird im Januar der 1.000. Rotary Club gegründet. In Australien entstehen die ersten offiziellen Clubs in Melbourne und Sydney. In Johannesburg wird der erste Rotary Club Afrikas gegründet.

1922

Rotary International wird zur offiziellen Bezeichnung von Rotary. Der Name ist Teil der auf dem internationalen Jahreskongress angenommenen neuen Verfassung und Satzung.

1924

Der Zentralvorstand nimmt ein moderneres Rotary-Emblem und damit eine neue Version des 1918 eingeführten Zahnrades an. Das überarbeitete Logo ist realistischer gezeichnet und besitzt eine Keilnut.

1928

Der kanadische Rotarier James W. Davidson reist per Schiff nach Asien und in den Mittleren Osten, um dort Rotary Clubs zu organisieren. Während seiner dreijährigen Mission gründet Davidson in 12 Ländern, die zwischen der Türkei im Westen und Thailand im Osten liegen, 23 Clubs.

1929

Die Rotary Foundation vergibt ihre erste Spende in Höhe von 500 USD an die im Jahr 1921 von Rotarier Edgar F. Allen vom Rotary Club Elyria, Ohio gegründete National Society for Crippled Children . Aus der Organisation, in der Paul Harris als Vorsitzender dient, wird später Easter Seals .

Zeiten des Wandels

1930

Rotary feiert vom 23.-27. Juni sein 25 jähriges Bestehen mit einer Silberjubiläum-Convention in Chicago. Alle bis auf drei Past RI Präsidenten nehmen teil. Die teilnehmenden Rotarier besuchen die University of Chicago, unternehmen einen Segeltörn auf dem Lake Michigan und nehmen an Golfveranstaltungen in mehr als 30 Golfclubs teil. Die Ehegattinnen der Rotarier werden zum Tee in das Edgewater Beach Hotel geladen. Gemeinsam feiert man ein venezianisches Karnevalsfest auf dem Navy Pier.

1940

Der Zweite Weltkrieg stellt Rotarys Hoffnungen auf Frieden auf eine harte Probe. Die Rotarier richten den Rotary Relief Fund ein, um dadurch Kriegsopfern zu helfen. Darüber hinaus verfassen sie eine Resolution, die „die Achtung der Menschenrechte“ fordert und legen damit den Grundstein für Rotarys führende Rolle bei der Förderung des Weltfriedens.

1943

Rotary International nimmt offiziell die Vier-Fragen-Probe an, eine der weltweit am häufigsten abgedruckte und zitierte Erklärung zur Geschäftsethik. Verfasst wurde die Probe 1932 von Herbert J. Taylor, Mitglied des Rotary Clubs Chicago und späterem RI Präsident 1954/55, der damit einer Aluminiumfabrik helfen wollte, die nach der Großen Depression kurz vor dem Bankrott stand.

1945

Eine Gruppe aus 49 Rotariern beteiligt sich am Entwurf der Charta der Vereinten Nationen. Rotary International wird auf der UN-Gründungskonferenz der Beraterstatus verliehen, woraufhin sich die Rotarier u.a. durch Dolmetsch- und Vermittlungseinsätze einbringen. Die frühzeitigen Beziehungen Rotarys zur UN legen den Grundstein für zukünftige Partnerschaften mit den UN-Agenturen.

1947

Am 27. Januar verstirbt Paul Harris, der Gründer von Rotary. Mehr als 300.000 Rotarier betrauern seinen Tod und eine daraufhin ausgelöste Flut an Spenden an die Rotary Foundation führt zur Gründung des Paul Harris Memorial Fund . Durch den Fonds werden an 18 Stipendiaten Fellowships for Advance Study vergeben, wodurch diese im Rotary-Jahr 1947/48 im Ausland studieren dürfen. Später werden die Stipendien durch die Ambassadorial Scholarships ersetzt.

1950

Rotary nimmt auf dem RI-Jahreskongress in Detroit, Michigan, zwei offizielle Mottos an. Service Above Self (Selbstloses Dienen) und He Profits Most Who Serves Best (Wer anderen dient, gewinnt auch für sich selbst) sind leicht überarbeitete Versionen von Slogans, die von Rotariern bereits früher entworfen wurden.

1955

Rotary feiert gemeinsam mit 8.500 Clubs in 89 Ländern sein goldenes Jubiläum. Der RI-Jahreskongress wird in Chicago abgehalten. US-Vizepräsident Richard Nixon tritt als Gastredner auf. Rotary International produziert anlässlich des Jubiläums die Rotary Golden Theater Radio Show .

1957

Die Rotary Foundation richtet die Paul Harris Fellow-Anerkennung und weitere Ehrungen für Spender an die Programme der Foundation ein. Die Ehrungen werden in The Rotarian vom Mai 1957 bekannt gegeben.

Weltweiter Dienst und der Vormarsch der Jugend

1962

Der RI-Zentralvorstand nimmt das Weltgemeindienst-Programm ( World Community Service ) an. Zudem genehmigt der Zentralvorstand das Jugendprogramm Interact für junge Männer im Oberschulalter. Zweck des Programms sind Einsätze im Gemeinwesen und die Förderung internationaler Freundschaft. Der Name setzt sich aus den Worten „international“ (inter) und Aktion (act) zusammen. In Melbourne, Florida entsteht der erste Interact Club.

1965

Die Rotary Foundation ruft den Studiengruppenaustausch ( Group Study Exchange ) ins Leben, ein Kultur- und Berufsaustauschprogramm für junge Geschäfts- und Berufsfachleute. Die ersten 34 Teams aus Australien, Großbritannien, Japan und den Vereinigten Staaten treten ihren Auslandsaufenthalt an. Die Foundation startet zudem das Matching Grants -Programm zur Unterstützung von Serviceprojekten und läutet damit eine neue Ära eines weltweiten Dienstes ein.

1968

Der RI-Zentralvorstand genehmigt Rotaract (“Rotary in Action”), ein Programm für junge Erwachsene, die älter sind als Interacter und die sich ehrenamtlich engagieren und Freundschaften pflegen wollen. Am 13. März erhält der Rotaract Club der University of North Carolina-Charlotte die erste Gründungsurkunde. Die 21 Gründungsmitglieder pflanzen zur Erinnerung an das Ereignis einen Baum auf dem Campus der Universität.

1970

Der Gesetzgebende Rat ( Council on Legislation ), der 1934 gegründet wurde, wird offiziell zur gesetzgebenden Körperschaft von Rotary ernannt. Durch das Einreichen von Gesetzesvorschlägen beim Rat erhalten die Clubs direkte Mitsprache bei der Steuerung von Rotary. Jeder Distrikt entsendet einen Vertreter an den Rat, um Gesetzesvorschläge durchzugehen und über diese abzustimmen.

Durch die Arbeit des Rates wird ein wichtiger Teil von Rotarys Errungenschaften, wie beispielsweise die Gründung von PolioPlus im Jahr 1986 und die Aufnahme von Frauen 1989, auf den Weg gebracht.

1971

Der RI Zentralvorstand genehmigt auf dem RI Jahreskongress in Sydney das Rotary Youth Leadership Awards (RYLA) -Programm. Das Programm basiert auf dem Projekt eines australischen Distrikts, bei dem seit 1960 Jugendliche zwischen 14 und 30 Jahren in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert werden, ihr Charakter gestärkt, ihre Führungsqualitäten trainiert und ihr Verhalten als gute Staatsbürger geschult wird.

1972

Nachdem Clubs bereits seit mehr als vierzig Jahren internationale Jugendaustausche organisieren, wird der Rotary Jungendaustausch ( Rotary Youth Exchange ) schließlich zum offiziellen RI-Programm ernannt. Rotary Clubs in Europa hatten bereits in den 1920er Jahren Jugendaustausche ins Leben gerufen, um den Austausch zwischen den Kulturen und das Teilen von Ideen zwischen Rotariern und jungen Menschen zu fördern. Durch den Zweiten Weltkrieg wurden die Programme vorübergehend unterbrochen, ab 1946 jedoch wieder aufgenommen.

Eine neue Mission

1979

Die Rotary Foundation finanziert das erste Health, Hunger and Humanity (3-H) -Grant. Bei dem Projekt werden sechs Millionen Kinder auf den Philippinen gegen die Kinderlähmung geimpft. RI Präsident James L. Bomar unterzeichnet vor Auftakt der Impfungen mit der philippinischen Regierung eine Vereinbarung und übernimmt persönlich die Verabreichung der ersten Impfung eines philippinischen Kindes. Das Grant bildet den Grundstein für Rotarys Jahrzehnte währende Verpflichtung die Kinderlähmung auszurotten.

1985

Rotary führt PolioPlus ein, durch das operative Einsätze, eine soziale Mobilisierung und Trainings zur Ausrottung von Polio finanziert werden sollen. Vorgestellt wird das Programm auf dem RI Jahreskongress, auf dem auch Dr. Albert Sabin spricht. Sabin, der die Schluckimpfung gegen die Kinderlähmung entwickelt hatte, bittet die Rotarier, sich auch weiterhin durch weltweite Impfeinsätze zu engagieren. Zudem warnt er, dass ohne ein Eingreifen bis 2005 weltweit zusätzliche acht Millionen Polio-Fälle auftreten könnten.

1987

Zum ersten Mal werden Frauen in Rotary aufgenommen. Am 4. Mai entscheidet der Oberste Gerichtshof der USA ,dass Rotary International Frauen nicht alleine aufgrund ihres Geschlechts von einer Mitgliedschaft ausschließen kann. Der Rotary Club Duarte in Kalifornien, der die gerichtliche Auseinandersetzung ins Rollen gebracht hatte, wird, nachdem er wegen der Aufnahme von Frauen 1978 ausgeschlossen worden war, wieder in Rotary aufgenommen.

1989 entscheidet der Gesetzgebende Rat, dass Mitglieder nicht länger männlich sein müssen und gestattet somit weltweit allen Clubs, Frauen aufzunehmen.

1988

Die Rotarier sammeln im Zuge einer PolioPlus Spenden-Kampagne 247 Millionen USD. Durch den Einsatz inspiriert, wird während der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jährlich organisierten World Health Assembly beschlossen, bis 2000 die Kinderlähmung auszurotten.

Der Beschluss ebnet den Weg für die Globale Polio-Ausrottungsinitiative , dem bis heute umfassendsten international koordinierten Gesundheitsprogramm. Rotary International gehört zu den ersten, die sich dazu verpflichten, der Initiative Unterstützungsmittel zukommen zu lassen.

1989

Rotary kehrt zurück nach Ungarn und Polen. Der Rotary Club Budapest, der ursprünglich 1925 in Rotary aufgenommen und 1942 ausgeschlossen worden war, wird am 25. Januar erneut aufgenommen. Der Rotary Club Warschau, ursprünglich 1931 aufgenommen und 1940 ausgeschlossen, wird am 30. Juni wieder aufgenommen.

Viele europäische Rotary Clubs mussten während des Zweiten Weltkriegs von Rotary ausgeschlossen werden, da sie aufgrund von Kriegseinschränkungen nicht länger die Zusammenkunfts- und Kommunikationsvorgaben von Rotary International erfüllen konnten.

1995

Die ersten Frauen treten das Amt als Governor an. Zu ihnen zählen: Mimi Altman, Distrikt 6440 (Illinois, USA); Gilda Chirafisi, Distrikt 7230 (Bermuda; New York, USA); Janet W. Holland, Distrikt 5790 (Texas, USA); Reba F. Lovrien, Distrikt 5520 (New Mexico; Texas, USA); Virginia B. Nordby, Distrikt 6380 (Ontario, Kanada; Michigan, USA); Donna J. Rapp, Distrikt 6310 (Michigan, USA); Anne Robertson, Distrikt 6710 (Kentucky, USA) und Olive P. Scott, Distrikt 7190 (New York, USA).

Ein neues Jahrhundert der Dienstbereitschaft

1999

Rotary richtet die Rotary-Zentren für Internationale Studien im Bereich Friedensforschung und Konfliktlösung ein, um dazu beizutragen, zukünftige Führungspersönlichkeiten und Diplomaten auf deren Rollen vorzubereiten. Das Programm bietet Studien in Internationalen Beziehungen, Öffentlicher Verwaltung, Nachhaltiger Entwicklung, Friedensforschung und Konfliktlösung an mehreren Partneruniversitäten auf der ganzen Welt an.

2002

Europa wird auf dem RI Jahreskongress in Barcelona für poliofrei erklärt. Zum Ende des Jahres gelten nur noch sieben Länder als endemisch. Rotary startet offiziell eine neue 80 Millionen USD-Kampagne zur Unterstützung der Ausrottung von Polio. Die Rotarier sammeln daraufhin bis 2003 über 129 Millionen USD.

2003

Der Rotary Club Kabul wird gegründet. Jonathan Majiyagbe aus Kano in Nigeria wird Rotary Internationals erster afrikanischer Präsident.

Fünf Glocken werden zur Erinnerung an Rotarys hundertjähriges Jubiläum im Jahr 2005 auf eine Reise zu Rotary Clubs rund um den Globus geschickt. Ausgangspunkt der Weltreise ist der RI Jahreskongress in Brisbane.

2004

RI veranstaltet seinen bis heute größten Jahreskongress in Osaka mit einer Rekordteilnehmerzahl von 45.381 Besuchern aus 113 Ländern und geografischen Regionen. Der Jahreskongress bricht dadurch den bis dahin gültigen Rekord des Jahreskongresses in Tokio 1978.

Der erste Jahrgang von Rotary Weltfriedensstipendiaten beschließt mit 66 Absolventen seine Studien.

2005

Rotary begeht mit der Centennial Convention in Chicago sein 100jähriges Jubiläum. Die Clubs feiern die Hundertjahrfeier mit tausenden Stunden an Freiwilligeneinsätzen und durch das Umsetzen hunderter Serviceprojekte im Gemeinwesen.

2006

Nur noch vier Länder gelten als endemisch: Afghanistan, Indien, Nigeria und Pakistan. Seit 1985 ist die Zahl der Poliofälle um 99 Prozent gesunken.

2007

Die Rotary Foundation feiert den einemillionsten Paul Harris Fellow mit der Auszeichnung von 34 Personen – aus jeder Rotary Zone eine. Die geehrten Spender erhalten eine Auszeichnungsplakette und ein Zertifikat, welches ihre Spende würdigt.

2008

Rotary startet offiziell mit seinen Bemühungen eine Spende der Bill & Melinda Gates Foundation zur Unterstützung der Ausrottung von Polio um 100 Millionen USD zu ergänzen.

2009 erhält Rotary eine weitere Spende der Gates Foundation über 255 Millionen USD und verpflichtet sich, mit Rotarys 200-Millionen-USD-Herausforderung diesen Beitrag zu ergänzen und somit die Bemühungen zu End Polio Now weiter zu unterstützen.

2009

Rotary feiert den 100. RI Jahreskongress in Birmingham. Auf der Veranstaltung sprechen Erzbischof Emeritus Desmond Tutu, UN Generalsekretär Ban Ki-moon, die Schauspielerin und UNICEF Botschafterin Mia Farrow und die weltberühmte Primatenforscherin und Philanthropin Dr. Jane Goodall.